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Interview mit dem Vorstandsmitglied der ASDA, Sektion Aargau - 14. Januar 2020

Wie sieht Deine berufliche Laufbahn aus?

Nach der Bezirksschule habe ich erfolgreich, eine vierjährige Lehre als Hochbauzeichner abgeschlossen. Mein Vorhaben und die Motivation mich als Architekten ausbilden zu lassen, wurde durch die damalige schlechte Baubranchen-Konjunktur leider getrübt. Nach einem kurzen Praktikum auf der Baustelle, habe ich mich entschieden, einen Branchenwechsel anzupacken.
Am 01.Februar habe ich bei der Allianz Versicherung Generalagentur Brugg, als Aussendienst-Mitarbeiter angefangen. Die zweijährige, kaufmännische Ausbildung habe ich sogleich absolviert. Der Versicherungs-Fachausweis und der Abschluss zum Finanzberater IAF wurden erfolgreich bestanden. Mit 28 Jahren habe ich die Chance gepackt, als damaliger, jüngster Verkaufsleiter der Allianz, ein eigenes Team zu leiten. Bis heute bin ich als Verkaufsleiter bei der Hauptagentur Wettingen tätig.

Meine Standort-Etappen Allianz:

  • 3 Jahre Aussendienst-Agentur in Wohlen, Aussendienst
  • 2 Jahre GA Brugg, Aussendienst
  • 2 Jahre Hauptagentur Frick, Verkaufsleiter
  • 9 Jahre GA Wettingen, Verkaufsleiter
  • Integration der GA Wettingen, infolge Reorganisation der Verkaufsregionen, in die GA Brugg
  • seit 2010 Hauptagentur Wettingen, Verkaufsleiter 

 

Was gefällt Dir besonders an Deiner Arbeit?

Der direkte Kontakt mit den Kunden und die Beratertätigkeit motivieren mich besonders. Meine langjährige Erfahrung, ermöglicht es mir, eine breite und umfangreiche Beratung im Bereich Versicherungen und Finanzen anzubieten. Die Allianz als Finanzinstitut (Vollsortiment) ermöglicht mir, Versicherungslösungen und Bankprodukte wie Hypotheken und Anlagefonds anzubieten. Als Verkaufsleiter schätze ich das selbstständige Denken und Handeln sehr. Meine Arbeitszeiten kann ich flexibel gestalten und so ideal meine Familienpflichten erfüllen oder meinen Hobbys nachgehen. 

 

Was und wieviel investierst Du für Deine Weiterbildung? 

Durch die Einführung der CICERO-Zertifizierung bin ich verpflichtet mich jährlich weiterzubilden. Die Allianz Academy bietet professionelle Ausbildungen an. Diese nutze ich regelmässig. Ausserdem bin ich Mitglied im Finanzplaner-Verband und besuche die angebotenen Seminare. Gerne lese ich auch Berichte in Fachzeitschriften. 

 

Was unternimmst Du, um Deine Work-Life-Balance auszugleichen? 

Als Familienvater von 2 Jungs wird es mir nicht langweilig. Also geniesse ich gerne mein Familienleben zu Hause und auch mal das „dolce far niente“. Im Sommer verbringe ich viel Zeit in meinem Garten und lebe meinen „grünen Daumen“ aus. Beim FC Wettingen, bin ich als Vorstandsmitglied, regelmässig im Stadion Altenburg anzutreffen. Mit Fitness, Velo fahren, Fussball spielen und mehr, versuche ich einen körperlichen und geistigen Ausgleich zu finden.

 

14. Januar 2020 - Luigi Giordano, Verkaufsleiter, Allianz Suisse, Wettingen


 

Rolf Glarner, 56-jährig, Fachkader Sachschaden Haftpflicht und Bau, AXA Versicherungen, Bern

Interview mit dem Vorstandsmitglied der ASDA, Sektion Aargau - 1. April 2019

Wie sieht Deine berufliche Laufbahn aus?

1980 – 1983 begann ich mit einer Versicherungslehre bei der Northern, einem Nichtleben-Versicherer die berufliche Laufbahn und lernte dabei den Betrieb einer Allbranchen-Generalagentur mit den verschiedenen Versicherungsarten kennen. 1983 – 1984 arbeitete ich bei einem Versicherungsbroker, Stephan Leuthard AG, Bern, wo ich für den Zahlungsverkehr, Beratung der Kunden in den Branchen Hausrat, Privathaftpflicht, Auto und Risiko-Leben sowie in verschiedenen anderen Sparten tätig war. 1984 – 1986 kam ich in der Aargau auf die La Suisse, Aarau und war im Underwriting der Branchen Haftpflicht- und Sachversicherung auf der Generalagentur zuständig. 1988 – 1992 war ich bei der Helvetia und leitete dort das Generalagentur-Sekretariat mit 2 Mitarbeitern sowie einem Lehrling. Nach 1,5 Jahren wechselte ich auf eigenen Wunsch in das Underwriting Motorfahrzeugversicherungen, wo ich auch für zwei weitere Mitarbeiter verantwortlich war. Von 1992 – 1994 war ich bei der Mobiliar in Baden als Sachbearbeiter für die selbständige Erledigung von verschiedenen Schadenfällen im Innen- sowie Aussendienst zuständig. 1995 – heute arbeitete ich als Allrounder-Schadeninspektor zuerst für die damalige Winterthur, später als Haftpflichtspezialist Komplexschaden für die AXA-Winterthur mit allen möglichen Personenschadenfälle, wo ich mit verschiedenen Anwälten, Sozialversicherern, beratenden Ärzten, Gutachtern sowie den Geschädigten in Kontakt stand, im Innen- sowie im Aussendienst. Nachdem im Motorfahrzeug-Haftpflichtsegment die Schadenfälle etwas rückläufig waren, wechselte ich auf Wunsch der AXA im Sommer 2018 wieder zu meinen Wurzeln zurück als Fachkader Sachschaden Haftpflicht und Bau in den Schaden-Aussendienst.

 

Was gefällt Dir besonders an Deiner Tätigkeit?

In meiner aktuellen Tätigkeit kann ich persönlich bestimmen, ob ich von meinem geschäftlichen Arbeitsplatz aus, in Aarau arbeite, oder lieber aus dem Home-Office. Sobald ich zu Hause arbeite, bin ich meines Erachtens viel effizienter, weil alle Faktoren eines Grossraumbüros wegfallen. Einige Male pro Monat erhalte ich einen Schadenfall, bei dem ich mir zuerst überlegen muss, wie dieser möglichst zielorientiert bearbeitet werden kann. Meine Arbeit ist sehr vielseitig und anspruchsvoll, ich entscheide ob der Fall vom Tisch aus oder besser im Aussendienst erledigt wird. Den Tag kann ich so planen, wie es mir am ehesten entspricht.  Falls während dem Arbeitstag einmal ein privater Termin anfällt, kann das meistens mit meiner beruflichen Tätigkeit vereinbart werden, da mir die AXA nicht vorschreibt, wann ich was konkret zu erledigen habe. Für mich ist es wichtig, dass am Abend die angefallene Arbeit erledigt ist.

 

Was / wie viel investierst Du in Deine Weiterbildung?

Nach dem eidgenössischen Versicherungsdiplom Haftpflicht, habe ich vom 1. Januar bis Ende Oktober 1995 den Schadeninspektoren-Lehrgang bei der „Winterthur“ besucht und erfolgreich abgeschlossen. Wir treffen uns innerhalb des Teams alle 3 Monate in Bern, um Informationen über neue kantonale Gerichtsurteile bzw. Urteile des Bundesgerichts in unserem Tätigkeitsbereich zu erhalten, sowie verschiedene Neuigkeiten aus dem Bereiche der AXA sowie der Konkurrenz auszutauschen. Selbstverständlich besuche ich jedes Jahr verschiedene interne Weiterbildungen bei der AXA.

 

Was unternimmst Du, um Deine Work-Life-Balance auszugleichen?

Zwei Mal pro Woche spiele ich mit meinem Kollegen Tennis, wenn das Wetter mitspielt. Ab und zu bin ich mit den Inlines um den Klingnauer-Stausee unterwegs und geniesse dabei die dort noch etwas unberührte Natur, oder bin ich mit meiner Partnerin auch zu Fuss/Velo durch den Aargau unterwegs. Im Winter fahre ich sehr gerne Ski, am liebsten auf einer Skisafari in Österreich, wo wir dann jeden Tag in einem anderen Gebiet das Skifahren und auch das Kulinarische geniessen können.

Der Kontakt mit meinen Kindern ist mir sehr wichtig, oder einfach auch einmal gemütlich zu Hause im Liegestuhl und bei einem guten Buch etwas herumhängen…

 

1. April 2019 - Rolf Glarner, 56-jährig, Fachkader Sachschaden Haftpflicht und Bau, AXA Versicherungen, Bern


 

Carmen Casulleras, 41jährig, Vize-Direktorin, Leiterin Leistungen Vermögenskunden Vaudoise Versicherungen in Bern, Dipl. Versicherungswirtschafterin HF, Präsidentin der ASDA, Sektion Aargau.

Interview mit der Präsidentin der ASDA, Sektion Aargau - 4. Oktober 2018

Wie sieht Deine berufliche Laufbahn aus?

Meine ganze Berufskarriere habe ich bei den Vaudoise Versicherungen gemacht. Als kaufmännische Lernende startete ich meine Laufbahn bei der Generalagentur Bern. Die ersten Jahre meines Berufslebens verbrachte ich anschliessend am Geschäftssitz in Lausanne, am wunderschönen Lac Léman, in den Abteilungen Underwriting Kranken/Unfall und Leistungen Einzelleben. Als "Springerin" kam ich in den folgenden 3 Jahren in der ganzen Schweiz herum und sammelte viele wertvolle Erfahrungen. Mit 25 Jahren durfte ich erstmals die Verantwortung für ein kleines Schaden-Team der Generalagentur Thun übernehmen. 2005 übernahm ich die Leitung Leistungen der Region Nordwestschweiz im schönen Basel, um Ende 2009 wieder nach Bern als Leiterin Personenversicherungen Leistungen zurück zu kehren. Von 2012 bis Mitte 2018 zeichnete ich verantwortlich für das Schadencenter in Bern Wankdorf. Mit meinen Teams wickelten wir die Leistungsfälle der Nicht-Leben-Branchen in der Deutschschweiz und eines Teils der Romandie. Seit der Reorganisation unserer Leistungsabteilungen per 01.06.2018 bin ich verantwortlich für die Abteilung Leistungen Vermögenskunden Schweiz. In meinen Andern fliesst also ziemlich grünes, nämlich grünes Vaudoise-Blut!

 

Was gefällt Dir besonders an Deiner Tätigkeit?

Die Abwechslung und Gestaltungsfreiheit, die mir mein Job bietet, aber auch Mitarbeitende zu fördern und zu fordern, um gemeinsam Ziele zu erreichen.

 

Was/ wie viel investierst Du in Deine Weiterbildung

In den vergangenen Jahren war vor allem "learning on the job" angesagt. So durfte ich als Projektleiterin 2015 die beiden Schadencenter in der Deutschschweiz zusammenführen. Die vielschichtigen Herausforderungen haben mich in den Bereichen Planung/Organisation, Kommunikation und HR weitergebracht. Seit April 2018 drücke ich wieder die Schulbank um mein Wissen in einem Bachelor-Lehrgang in Betriebsökonomie aufzufrischen.

 

Was unternimmst Du um Deine Work-Life-Balance auszugleichen?

Nach dem Motto "Tu' Dir jeden Tag etwas Gutes!" können dies unterschiedlichste Aktivitäten sein: ein spannendes Buch lesen, im Pilates-Studio oder auf dem Cross-Trainer etwas für die Fitness tun, ein feines Glas spanischen Rotwein geniessen, für meinen Partner, Familie oder Freunde kochen, im Pool sprudeln oder ein unvergessliches Rock-Konzert besuchen!

 

4. Oktober 2018 - Carmen Casulleras, 41jährig, Vize-Direktorin, Leiterin Leistungen Vermögenskunden Vaudoise Versicherungen in Bern, Dipl. Versicherungswirtschafterin HF, Präsidentin der ASDA, Sektion Aargau.


 

Christine Rothenbühler, 1959, eidg. Dipl. Versicherungsfachfrau, deutscher Versicherungsbetriebswirt, Betriebswirtschafterin HF, Master Business Law (MBLaw)

Interview mit dem Ehrenmitglied Christine Rothenbühler - 8. Mai 2018

Wie sieht Deine berufliche Laufbahn aus?

Vor langer, langer Zeit habe ich eine KV-Lehre in einem Notariat/Advokatur im Kanton Bern absolviert, habe dort auch die ersten Erfahrungen als "Ausgelernte" gesammelt und habe dann zur SUVA nach Aarau gewechselt. Zur SUVA-Beamtin bin ich aber nicht geboren; deshalb habe ich nach nur zwei Jahren einen spannenderen Job in der privaten Versicherungswirtschaft, bei den VAUDOISE Versicherungen, angetreten. Seither wurde mir nie mehr langweilig: ich habe regelmässig Vaudoise-intern die Aufgabenbereiche und Arbeitsorte gewechselt und bin inzwischen am Geschäftssitz in Lausanne (Underwriting Personenversicherungen Nicht-Leben tätig (PVNL) inkl. Risk-Management und Vertriebssupport) tätig.

 

Was gefällt Dir besonders an Deiner Tätigkeit?

Die letzten zwei Jahre hatte ich Gelegenheit, mein Nachfolgeteam PVNL für die Deutsche Schweiz auszuwählen und zu schulen. Die jungen Kolleginnen und Kollegen machen einen tollen Job, so dass ich mich interdisziplinär betätigen kann: unter anderem trainiere ich Deutschschweizer, Romands und Ticinesi praxisnahe, damit möglichst viele Kompetenzen kundenahe gelebt werden können. Ebenso landen viele "eigenartige" Dossiers und Projekte auf meinem Tisch (PVNL-Strategie, Vertragsrecht, Compliance, Controlling usw.).

 

Was / wie viel investierst Du in Deine Weiterbildung?

Stetige Weiterbildung ist unumgänglich und notwendig. Deshalb investiere ich regelmässig einen recht hohen Teil meiner freien Zeit in die Weiterbildung:

Eidg. Versicherungsdiplom: Die Prüfung durfte ich mit Sonderbewilligung des VBV (meine Zeit beim Sozialversicherer SUVA wurde als Berufserfahrung angerechnet) antreten.

Deutscher Versicherungsbetriebswirt: Dank der ASDA konnten wir das Deutsche Versicherungsrecht in der Schweiz erarbeiten und die Prüfung ablegen. 

Betriebswirtschaft HF: Das berufliche Umfeld wird immer komplexer; betriebswirtschaftliche Themen sind zentral. Ein Jahr nach meinem Abschluss wurden die Bachelor- und Masterlehrgänge eingeführt.

Wirtschaftsjuristin MAS BLaw: vor 3 ½ Jahren habe ich nebenberuflich ein Fernstudium in Business Law aufgenommen. Alle 14 Tage werden am Samstag (Präsenzunterricht) die selbständig erarbeiteten Themen vertieft und Fragen besprochen. Die Masterarbeit trug den Titel: "Interessenkonflikte und Treuepflicht im Verwaltungsrat - Eine Betrachtung anhand von Mandaten und Mitgliedschaften in Sportvereinen".

ASDA, Referentin an Fachschulen und Prüfungsexpertin: Mir ist wichtig, dass junge Berufsleute gefördert werden. Deshalb engagiere ich mich seit eh und je bei der ASDA, habe früher auch als Referentin Kurse an der Fachschule gegeben. Heute bin ich noch als Expertin bei den mündlichen und schriftlichen Prüfungen "Fachausweis Vertrieb und Support" tätig. Auch so bleibt man up-to-date!

 

Was unternimmst Du, um Deine Work-Life-Balance auszugleichen?

Ich erlaube mir den frühzeitigen Rücktritt mit 60 Jahren aus dem Berufsleben. Bis dahin reduziere ich mein Arbeitspensum stufenweise von ehemals 100%, über 80% auf heute 60%. Die "freie" Zeit nutze ich, mich und mein Gehirn weiterhin aktiv und möglichst jung zu halten (Fernstudium, sic!). Alpin-Skifahren im Winter, in unseren Wäldern herumstreifen, viele spontane Kurzreisen in Europa unternehmen, Lesen und mit meinen Freunden und Kollegen lachen und das Leben geniessen schaffen einen tollen Ausgleich!

 

8. Mai 2018 - Christine Rothenbühler, 1959, eidg. Dipl. Versicherungsfachfrau, deutscher Versicherungsbetriebswirt, Betriebswirtschafterin HF, Master Business Law (MBLaw)


 

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