Afterwork

27.06.2019

Bei ultra heissen Temparaturen genossen wir den diesjährigen Afterwork auf dem Fähribödeli!


Generalversammlung

29.03.2019

Die diesjährige GA fand am neuen FHNW Campus in Muttenz statt.


Neujahrsapéro

10.01.2019

Wie jedes Jahr, durften wir am traditionellen Neujahrsapéro im Pane con Carne an bester Lage in Basel einnehmen. Mit Rund 50 Kolleginnen- und Kollegen war der Anlass wiederum sehr gut besucht.


Herbstanlass: künstliche Intelligenz - Faszination und Risiko

21.11.2018

Das Thema künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Doch was heisst das genau, welche Möglichkeiten bestehen bereits heute und welche Risiken ergeben sich daraus? Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen des Herbstanlasses der ASDA Basel beantwortet.

 

Der Herbstanlass stand dieses Jahr ganz im Zeichen der künstlichen Intelligenz (abgekürzt KI). Nebst einem Vortrag zum Kernthema kamen unsere Kolleginnen und Kollegen zusätzlich in den Genuss einer Präsentation und Demonstration der Funktionen eines Smart Home.

 

Marcos Monteiro, ausgewiesener Experte im Bereich der KI und CEO des Start-ups Veezoo, entmystifizierte in diesem Vortrag den Hype um die KI und zeigte auf, wie sie zur Verbesserung der Versicherungswirtschaft und anderer Bereiche eingesetzt werden kann. Unter KI versteht man ein Computerprogramm, das eine Aufgabe erfüllt, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordert. Anhand verschiedener interessanter Beispiele veranschaulichte er die genaue Definition des Begriffs und stellte diesen der menschlichen Intelligenz gegenüber: Schaut man in die Vergangenheit zurück, nahmen die Dinge bereits 1997 ihren Lauf. Damals verlor der amtierende Schachweltmeister Garri Kasparov, der locker gegen alle 45 anwesenden ASDA-Mitglieder gleichzeitig hätte spielen und gewinnen können, gegen den IBM Deep Blue. Wohlbemerkt war dieser Computer in der Lage, 200 Millionen Spielzügen pro Sekunde zu berechnen.

 

Doch was ist überhaupt notwendig, um KI zu erzeugen? Die Rede ist von drei Hauptkomponenten: Komplexe Algorithmen, viele Daten und Computer mit hoher Rechenleistung. In dieser Kombination sind Computer in der Lage, bestimmte Bilderkennungsaufgaben mit höherer Genauigkeit als der Mensch durchzuführen. Ein interessantes Experiment hierfür ist das "Chihuahua/Muffin-Beispiel": Neuronalen Netzwerkalgorithmen wurden mit mehr als 14 Millionen Bildern trainiert, um in mehr als 95 % der Fälle das Gesicht dieses braunen Hundes von einem Süssgebäck unterscheiden zu können. Dabei schneidet der Computer in Sachen Bilderkennung sogar leicht besser ab, als ein Mensch. Allerdings gibt es derzeit noch viele Einschränkungen für die KI: Hochwertige und nützliche Daten sind oft nicht verfügbar, die Rechenleistungen sind begrenzt und es mangelt an Talenten, die in der Lage sind, die richtigen Algorithmen zu entwickeln. Das verhindert derzeit zum Beispiel noch die Inkraftsetzung von selbstfahrenden Autos.

Zurück zum obigen Schach-Beispiel: Dass ein Computer einem Menschen überlegen war, war schon damals unheimlich. Die rasante technische Entwicklung über die letzten 20 Jahre akzentuierte diesen Zustand zusätzlich. Mit Blick auf China ist die Rede von totaler Überwachung der Bevölkerung. So wird bereits schon seit längerem das Konsumverhalten der Bürgerinnen und Bürger aufgezeichnet. Diese Informationen sollen nun zusätzlich mit einer intelligenten Gesichtserkennungssoftware angereichert werden. Das damit erstellte Bewegungsprofil und Verhaltensmuster kann beispielsweise den Abschluss einer besseren Krankenversicherung oder die Vergabe eines Kredits verhindern.

Ein weiters spannendes Thema, wenn es um die Gefahren von KI geht, lässt sich im Bereich Social Engineering (auf Deutsch Soziale Manipulation) finden. So könnten Kriminelle zukünftig hochentwickelten Chatbots die Stimme einer vertrauten Person verleihen, um damit sensible Daten zu abzugreifen oder Geldüberweisungen zu fordern.

Obwohl die KI auch ihr Schattendasein hat, ist der Veezoo-CEO überzeugt, dass das Zusammenspiel zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz, die erfolgversprechendste Lösung ist. Und genau deshalb wurde Veezoo gegründet. Ihr Ziel ist es, jeden einzelnen Mitarbeiter zu befähigen, bessere Entscheidungen zu treffen, indem ihnen der Computer dank intelligenter Spracherkennung jederzeit die für ihn relevanten Informationen zur Verfügung stellt. Auf die Fragen "Welche meiner Kunden haben diese Woche Geburtstag?", "Wann habe ich sie das letzte Mal kontaktiert?", "Wer von meinen Kunden hat Kinder, aber keine Reiseversicherung?", erzeugt Vezoo beispielsweise in Sekundenschnelle eine Liste mit den entsprechenden Informationen. Diese Systematik lässt sich auf unendlich viele Anwendungsfälle adaptieren und ist gleichzeitig ein Beweis dafür, dass bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn Mensch und Maschine zusammenarbeiten.

 

Smart Home – die Vernetzung aller internetfähigen Geräte im Haushalt

Das Licht per Handbewegung ausschalten? Die Musik mittels Sprachbefehl einschalten oder die Kaffeemaschine mithilfe des iPads vom Sofa aus steuern? Ja, das alles ist möglich dank einem weiteren Schlagwort namens "Internet of Things", das dank künstlicher Intelligenz sein volles Potential auch in den eigenen vier Wänden ausschöpfen kann. Die digitalen Pfadfinder der Baloise führten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diese und weitere Funktionen eines Smart Home live im hauseigenen Showroom vor. Die Führung durch das Smart Home stand ganz im Zeichen des Leitgedankens "Faszination und Risiko". So lernten die Teilnehmenden zuerst verschiedenste Smart Home -Funktionen und Geräte wie zum Beispiel den digitalen Assistenten Alexa, einen sprachgesteuerten Fernseher und ein Lichtschalter in Form eines Bilderrahmens kennen. Eine App-gesteuerte Kaffeemaschine sowie ein damit verbundenes Überwachungssystem, welches jeden Bezug von Kaffeekapseln mit Bildern festhält, rundeten die Demonstration ab. Um die Besucherinnen und Besucher nicht nur für Smart Home zu faszinieren, sondern sie auch auf deren Risiken zu sensibilisieren, wurde in einem kurzen Vortrag auf die Risiken und Gefahren eingegangen. Die Teilnehmenden erhielten wichtige Sicherheitshinweise und lernten Tricks und Kniffs im Umgang mit Smart Home kennen.

Der Herbstanlass wurde anschliessend durch einen herzhaften Apéro und eine ausführliche Fragerunde, bei der die Experten Rede und Antwort standen, abgerundet